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7. Jun. 2007
Carcassonne
Verlag:
Erscheinungsjahr:
Autor:
Auszeichnung:
Hans im Glück
2001
Klaus-Jürgen Wrede
Spiel des Jahres 2001
Carcassonne - Spielebox
Carcassonne - Grundspiel-Box
Kurzbeschreibung:

Das Spielfeld wird durch zufällig gezogene Landschaftskarten zusammengestellt. Das Ziehen funktioniert reihum und jeder Spieler muss 1 Landschaftskarte ziehen und entsprechend der Abbildung/Abbildungen (Stadt, Wiese oder Straße) an eine schon liegende Landschaftskarte mit der gleichen Abbildung anlegen.

Durch das geschickte Platzieren der eigenen Spielfiguren auf Städte, Straßen, Klöster oder Wiesen werden Punkte errungen. Das Spiel endet, wenn die letzte Landschaftskarte gezogen und angelegt wurde. Nach der Endwertung gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Top-Angebot:

myToys:
Carcassonne 9,99 EUR

Carcassonne - Spielmaterial
Carcassonne - Spielmaterial
  1. 40 Spielfiguren. 5 Farben mit je 8 Spielfiguren.
  2. Dem Grundspiel liegen insgesamt 72 Landschaftskarten bei.
  3. Spielanleitung. Sie besteht nur aus vier Seiten und ist sehr leicht verständlich geschrieben.
  4. Zähltafel zum Punktestand vermerken. Jeder Spieler muss zum Start eine seiner Spielfiguren auf das “0″-Feld legen.
Carcassonne - Landschaftskarten
Carcassonne - Landschaftskarten + Spielfiguren
Kurzer Überblick über die verschiedenen Landschaftskarten bei Carcassonne. Grundlegend gibt es vier verschiedene Merkmale, die auf einer Landschaftskarte vorkommen können:
  1. Kloster
  2. Stadt
  3. Straße
  4. Wiese

Wie links zu sehen ist können diese Merkmale allein oder gemischt auf einer Landschaftskarte vorkommen. Was die einzelnen Merkmale bedeuten und wie man diese im Spiel einsetzt erfahren Sie im Folgenden.

Carcassonne - Spielanfang

[1] Jedes Spiel beginnt mit dieser Karte, dem Spielplättchen mit der dunklen Rückseite.

Carcassonne - Stadt eroeffnen

[1] Gelb legt ein Stadtteil an und positioniert seinen Gefolgsmann in dem neuen Stadtteil. Die Stadt gehört daher ihm. Der Wert der Stadt liegt bei sechs Punkten, zwei je Stadt-Landschaftskarte und zwei für das Wappen (vor der gelben Spielfigur).

Carcassonne - Spielfeld, klein

[1] Blau hat eine neue Stadt gegründet. Diese Stadt besteht zurzeit aus einer Landschaftskarte und ist somit zwei Punkte wert.

Carcassonne - Stadt, Punkte

[2] Punkte geben nur abgeschlossene Städte. Diese Stadt besteht aus zwei Landschaftskarten und hat dem Spieler, der Sie gebaut hat, vier Punkte eingebracht.

Carcassonne - Wiese

[3] Der graue Spieler steht auf einer Wiese. Wiesen werden nur am Ende des Spiels gewertet. Gewertet wird jede vollendete Stadt, welche an die Wiese angrenzt, mit je drei Punkten.

Carcassonne - Wiese, Punkte

[3] Wäre das Spiel jetzt zu Ende, so würde der graue Spieler drei Punkte für seinen Gefolgsmann auf der Wiese erhalten.

Carcassonne - Straße

[4] Jede Straßen-Landschaftskarte, einer vollendeten Straße, zählt einen Punkt. In diesem Fall hat der entsprechende Spieler 4 Punkte für die Fertigstellung der Straße erhalten.

Carcassonne - Kloster

[5] Klöster sind bis zu neun Punkte Wert. Hier wird die Kloster-Karte selbst und jede sie direkt umgebene Landschaftskarte gezählt. Zur Zeit wäre das Kloster somit 5 Punkte Wert.

Spielablauf:

Reihum zieht jeder Spieler eine Landschaftskarte. Diese Landschaftskarte muss immer passend angelegt werden. Sollte dies u.U. nicht möglich sein, so darf neu gezogen werden.

Nachdem die Landschaftskarte angelegt wurde kann der betreffende Spieler entscheiden, ob er seine Spielfigur auf die neue Landschaftskarte stellen möchte. Allerdings darf er die Spielfigur nur auf eines der vorgegebenen Kriterien stellen, z.B. je nach Abbildung: Stadt, Straße, Wiese oder Kloster.

Die Spielfigur bleibt nun so lange auf dem Spielfeld, bis das entsprechende Bauwerk vollendet ist. Eine Ausnahme bildet hier die Wiese. Eine Spielfigur auf der Wiese bleibt dort bis zum Spielende stehen. Aus diesem Grund muss mit dem Vorrat an 7 Spielfiguren sorgfältig umgegangen werden, da ansonsten alle auf dem Spielfeld sind und somit z.B. keine neuen Städte, Klöster, etc. mehr beansprucht werden können.

Punkte gibt es nämlich nur für Gebäude oder Wiesen auf der eine eigene Spielfigur steht und nicht für ausgelegte Landschaftskarten.

Eine Planung ist in dem Spiel nicht möglich, da die Landschaftskarten zufällig gezogen werden und somit alle Spieler die Landschaft ungeahnt mit ihren Landschaftskarten beeinflussen. Aber gerade diese Zufälligkeit sorgt für großen Spaß am Spiel. Jedes Spiel ist unterschiedlich und der Spaßfaktor bleibt so erhalten.

Die Mindestanzahl an Spielern sollte drei sein, da man sich sonst nicht in die Quere kommt. Die beste Anzahl an Spielern dürfte bei 4-5 liegen, wenn die Erweiterungen “Carcassonne - Die Erweiterung” und “Carcassonne - Händler & Baumeister” auch mit benutzt werden.

Gerade diese beiden Erweiterungen enthalten noch sehr nette, neue Landschaftskarten und Spielfiguren (Baumeister, Schwein, …), welche das Spiel abwechslungsreicher gestalten.

 Spiel-Angaben laut Hersteller  Spiel-Angaben laut brettspiele-report
Spieler Spieldauer Mindest-Alter Spieler
Spieler-Anzahl Spieldauer Mindest-Alter Spieler-Anzahl
2 - 5 30-45 8 ab 3
Anzahl Minuten Jahre Anzahl
 brettspiele-report.de - Bewertung: Carcassonne
Carcassonne - Bewertung Carcassonne - Spiel des Jahres 2001

Meinung brettspiele-report:

Zu Recht Spiel des Jahres 2001 geworden! Die Mischung aus relativ einfachem Spielprinzip, immer neuen Spielsituationen/Spielfeldern und dem Neid auf kommende Punkte bei den Mitspielern macht das Spiel immer wieder spielenswert.

Außerdem ist der Anschaffungspreis sehr niedrig, das Preis/Leistungsverhältnis sehr gut und das Spiel selbst sehr schnell und einfach zu erlernen.

Das Spiel wird zwar ab 2 Peronen angeboten, aber zu zweit macht es gar keinen Spaß, da man sich nicht in die Quere kommt. Drei Spieler sind daher absolutes Minimum.

Angebote (Alle Spiele in Deutsch):

Carcassonne Carcassonne

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Hinweis zu den Preisangaben:

Alle Preisangaben sind vom Datum der Online-Stellung der Rezension.
Die Preise können sich daher mit der Zeit verändern oder das Spiel sogar ausverkauft sein.
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7 Kommentare »

  1. brimmmm schreibt:

    Zitat:
    “Das Spiel wird zwar ab 2 Peronen angeboten, aber zu zweit macht es gar keinen Spaß, da man sich nicht in die Quere kommt.”
    Selten so einen Lötzinn gelesen. Spielt mal in der BSW ein 2er, da wird so offensiv gespielt, das es nur so kracht.

    17. Sep. 2007 | #

  2. admin schreibt:

    Finde es gut, dass Ihr auch zu zweit richtig Schwung hineinbekommt!

    Solche Meinungen/Empfehlungen sind natürlich immer von einem gewissen Standpunkt/Erfahrungsschatz aus geschrieben. Wie ein Spiel zu zweit, dritt, … aussieht hängt natürlich immer von den Spielern selbst ab.

    Die Erfahrung bei mir zeigt, dass vor allem bei Gelegenheits- und Normal-Spielern (das dürften die meisten sein) dieses Verhalten auftritt. Offensiv spielen setzt schon den Drang dazu voraus. Sehr viele Leute mit denen ich gespielt habe besitzen diesen Drang nicht. Sie möchten einfach ein nettes Spiel spielen und machen daher eher Ihr eigenes Ding/Ihre eigene Stadt, Straße oder Wiese. Sie sehen oder vergessen auch ab und an die Möglichkeiten die sich Ihnen bieten. Setz ich einen Stein hier hin, dann stör ich ihn hier, usw.. Je mehr Spieler zusammenkommen, desto schwieriger wird dies Alleinspielen und desto mehr werden die Spieler in die gegenseitig abspenstig machen Rolle gedrängt. Aber wie gesagt, alle Menschen sind verschieden und es kann immer anders aussehen.

    19. Sep. 2007 | #

  3. Alpha schreibt:

    In der Rezension hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Und zwar in dem dritten Bild der Beschreibung des Spielverlaufs:

    “(2) In der gelben Stadt steht eine zweite Figur, der Baumeister. Sobald der gelbe Spieler an seine Stadt eine Landschaftskarte (Stadt) anlegt, darf er noch eine Karte ziehen (allerdings immer nur einmal pro Runde).”

    Baumeister gibt es erst mit der zweiten Erweiterung. Verwirrt einen als Anfänger ein bisschen, weil man sich fragt wieso bei einem die Baumeister fehlen. Somit erklärt es sich auch, wieso Sie in der Kurzbeschreibung ganz oben auf der Seite etwas von “1-2 Landschaftskarten ziehen” schreiben. :)

    Trotzdem wie immer eine sehr schöne Spielebeschreibung. Ihre Seite ist echt top. Hut ab. :)

    10. Jan. 2009 | #

  4. Jörg Lehmann schreibt:

    Das passiert, wenn alle Erweiterungen in einer Box liegen…
    Danke fürs genaue Durchlesen und Hinschauen!

    Die angepsrochenen Punkte wurden auch schon korrigiert.

    Und natürlich Danke fürs Lob!

    11. Jan. 2009 | #

  5. JRunner schreibt:

    Als Spieler der PC-Variante die eine Umsetzung von Carcassonne, den ersten beiden Erweiterungen und der Zusatzerweiterung “Der Fluss” bietet (mit dem praktischen Mitzählen des PC :] ) kann ich nur sagen dass ich zwar die Ausdrucksweise von brimm nicht teilen kann, aber ebenso eine Kritik an der Bewertung bekunden muss, da Carcassonne trotz des zufälligen Plättchenziehens eindeutig ein hochtaktisches Spiel ist. Gerade zu zweit ist es DAS Strategiespiel da der Glücksfaktor nach meiner Erfahrung und der eines guten Freundes (mit dem ich wirklich stundenlang spielte) den ich im 4 Spieler Spiel mit ca. 50% bewerten würde auf weit unter 20% sinkt (Verständnis fürs Vorausplanen vorausgesetzt), noch mehr wenn man (wie Profis) sich die verfügbaren Plättchentypen und ihre Anzahl merkt und somit man noch voraussehen kann welches Plättchen einer Art überhaupt noch verfügbar ist. Ich denke es ist durchaus gerechtfertigt Carcassonne durchwegs gleich hinter ein Strategiespiel a la Torres zu stellen, wobei dieses natürlich gerade bei mehreren Spielern doch noch weniger Glücksfaktor bietet (sofern man die Profiregel natürlich spielt).
    Jedenfalls würde man ein “Strategiespiel” a la Risiko Deluxe Neuauflage mit Carcassonne vergleichen… dann wird man wohl zweifellos zum objektiven Ergebnis kommen dass Carcassonne weit weniger glücksbehaftet ist.

    Nichtsdestotrotz ich in diesem Punkt mit der Bewertung nicht zustimme, möchte ich doch ein Lob für eure Arbeit und die schöne Beschreibung und Rezension sowohl dem Autor als auch der gesamten Redaktion.

    15. Jan. 2009 | #

  6. Eva schreibt:

    Wir spielen Carcassonne in einer Gruppe von üblicherweise 6 Spielern schon seit Jahren und kann die Strategie- und Zufallbewertung hier überhaupt nicht nachvollziehen.
    Gerade wegen der Strategie ist das Spiel bei uns so beliebt - jeder Zug ist wohlüberlegt und dauert mitunter mehrere Minuten. Insbesondere die “Wiesenkämpfe” und “Burgangriffe” in letzter Minute machen das Spiel spannend und taktisch anspruchsvoll.
    Empfehlen können wir die erste Erweiterung (für mehr Spieler und ein paar Zusatzkarten) sowie “Händler und Baumeister”.
    Die Erweiterungen “Der Turm” sowie “Burgfräulein & Drache” fanden dagegen keinen Anklang - die neuen Spielelemente unterstützen im Wesentlichen den Zufall und haben eher zerstörerischen Charakter.

    1. Nov. 2009 | #

  7. Michael schreibt:

    Top strategiespiel- gerade für zwei ! der glücksfaktor besteht eigentlich nur in der gezogenen karte, danach kommt sofort die strategische (anlege-)überlegung. je mehr mitspielen, umso schwieriger wird es seine vorhaben zu verwirklichen.
    die erweiterungen haben dann aber die unterschiedlichsten inhalte. dem grundgedanken waren einige sehr abträglich.

    26. Nov. 2009 | #

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