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14. Feb. 2008
D&D – Monster Handbuch II
Verlag:
Erscheinungsjahr:
Autoren:
Feder & Schwert | Wizards of the Coast
2006 (deutsche Ausgabe) | 2004 (englische Ausgabe)
Andrew J. Finch | Chris Thomasson | Eric Cagle | Gewndolyn F.M. Kestrel | Jesse Decker | Matthew Sernett | P. Nathan Toomey | Rich Burlew | Rich Redman
D&D - Monster Handbuch II - Cover
D&D – Monster Handbuch II – Cover

Dungeons & Dragons - Header

D&D – Einleitung

Das Monsterhandbuch II ist ein Erweiterungsband für das Dungeons & Dragons Rollenspielsystem. Darin stehen ausführliche Informationen zu knapp 170 Monstern, die im deutschen Raum bisher unveröffentlicht waren.

Die meisten Spielleiter können nie genug Monster haben, weshalb dieses Buch seinen berechtigten Platz in so manchen Regalen finden dürfte. Allen, die sowohl deutsche als auch englische Regelwerke benutzen, sei aber Vorsicht geboten: Das Monsterhandbuch II ist die Übersetzung des englischen Monster Manuals III.

Top-Angebot:

Amazon
D&D – Monster Handbuch II 34,95 EUR

D&D - Monster Handbuch II - Erster Eindruck
D&D – Monster Handbuch II – Erster Eindruck
Erster Eindruck

Der neue Monsterband aus dem Hause Feder & Schwert kommt als 238 Seiten dickes Hardcover daher. Auf der Vorderseite sitzt ein düster aussehender, gehörnter Totenschädel. Auf dem Buchrücken steht ein Text, der den Leser auf die wilden Bestien im Innern vorbereiten soll, sich in der Übersetzung aus dem Englischen aber leider etwas holprig anhört ("Dieses Buch enthält eine unaufhaltsame Kavalkade von Kreaturen…"). Optisch wirkt der Band stimmig, er hat denselben Grimoire-Look wie die drei Grundregelwerke.

Beim Aufschlagen war ich beeindruckt von den durchweg farbigen Illustrationen der beschriebenen Scheusale. Natürlich können nicht alle Monsterdarstellungen überzeugen, doch generell wurde hier ein sehr hohes Niveau erreicht. Manche der Illustrationen sind regelrecht gruselig, vor allem die Untoten wie etwa die Salzmumie oder die Knochenklaue. Negativ aufgefallen sind mir lediglich der Sandriese, dessen Säbel übertrieben groß wirkt, und der Meerestiger, eine Art Seelöwen-Tiger und somit ein weiteres Monster aus der Reihe merkwürdiger D&D-Kreuzungen.

Das Layout ist ausgesprochen übersichtlich: Jedes Monster hat mindestens eine ganze Seite, anspruchsvollen Untieren wurden zwei bis drei Seiten gegeben. Der Text wirkt gut verteilt und nie gequetscht. Vereinzelte Rechtschreibfehler können den positiven Gesamteindruck nicht verderben.

D&D - Monster Handbuch II - Kriegsgeschmiedeter Kundschafter
Kriegsgeschmiedeter Kundschafter
Kapitelübersicht

Dem alphabetischen Inhaltsverzeichnis folgt eine kurze Einleitung, die darüber aufklärt, wie die Monstereinträge zu lesen sind.

Der Kern des Buches liegt aber im nächsten Kapitel: Die eigentlichen Monsterbeschreibungen in alphabetischer Reihenfolge – vom Allementar zum Zorndrachen. Die Herausforderungsgrade der Monster decken zwar das gesamte Spektrum ab, der Schwerpunkt liegt aber in den unteren Regionen. Während stolze achtzehn Kreaturen des Herausforderungsgrades 7 vertreten sind, gibt es gerade mal drei auf dem Herausforderungsgrad 20. Das halte ich aber nicht für einen Nachteil, da es ja immer die Möglichkeit gibt, Monster durch das Hinzufügen von Trefferwürfeln zu verstärken.

Größtenteils haben die Einträge das gleiche Format, das auch im ersten Monsterhandbuch schon benutzt wurde. Manchen Beschreibungen wurde noch ein kurzer Textblock mit Kampftaktiken hinzugefügt. Auch neu sind die Hinweise dazu, wie man bestimmte Monster in die Kampagnenwelten Eberron und die Vergessenen Reiche einbauen kann. Ganz besonders wurde dabei Eberron berücksichtigt, wofür auch die Auswahl der Kreaturen spricht: Unter ihnen befinden sich mehrere Kriegsgeschmiedete, Wandler (beides Spielerrassen der Eberron-Kampagnenwelt) und die den Eberron-Spielern bereits bekannte "Lebender Zauber"-Schablone, mit der Zaubersprüche in Monster umgewandelt werden können. Für Fans der Settings sind diese Hinweise sicher von großem Vorteil, alle anderen finden vielleicht auch die eine oder andere brauchbare Idee darin.

Die Vielfalt der präsentierten Bestien ist bemerkenswert. Von noch relativ nachvollziehbaren Monstern wie einem Mammut bis hin zu deutlich abgehobeneren wie etwa dem Nekronauten, einem untoten Turm aus Totenschädeln, ist alles vertreten. Die meisten Scheusale wurden überaus kreativ gestaltet und schreien danach, benutzt zu werden. Der Schwarmhüter zum Beispiel, ein riesiger Käfer, der einen aggressiven Larvenschwarm aus dem Innern seines Chitinpanzers ausschütteln kann. Die drei neuen Riesenarten sind brauchbar, unterscheiden sich aber nur wenig von den Riesen im ersten Monsterhandbuch.

Wirklich begeistert dagegen war ich von den Trollen, wohl deshalb, weil ich vom Standardtroll eher enttäuscht bin. Die neuen Trolle leben in einem bestimmten geographischen Umfeld: Es gibt Höhlentrolle, Waldtrolle und Bergtrolle, letztere haben eine verblüffende Ähnlichkeit zu den Trollen aus den Herr der Ringe-Filmen. Eine jede der Trollarten hat eigene Verhaltensweisen und Attacken und keine wirkt überflüssig. Natürlich unterscheiden sie sich auch im Machtniveau stark voneinander. Weitere Höhepunkte für mich sind zum Beispiel der Ertrunkene, ein gemeiner Untoter, der im Meer zu Tode gekommen ist und eine Ertränkungsaura ausstrahlt. Auch der Kenku hat mir gefallen – ein verschlagener Vogelmensch, der sich als Spielerrasse eignet.

Eine geringe Anzahl der Monster finde ich langweilig oder zu obskur, um sie je in meiner Runde verwenden zu wollen. Ein Schneeflockenschlick sorgt wohl eher für Amüsement als Angst unter den Spielern. Der bereits genannte Meerestiger sieht nicht nur öde aus, er ist es auch. Und der Finsterheuler, ein katzenähnliches Monster mit einem Furcht einflößendem Heulen, hat zuviel mit Monstern gemeinsam, die bereits im ersten Monsterkompendium beschrieben werden. Insgesamt stehen diese Monster aber deutlich in der Minderzahl gegenüber gut gestalteten und ausbalancierten Kreaturen.

Im Anschluss an die Einträge werden alle Monstertalente erklärt. Darauf folgt ein übersichtlicher Glossar, der auf alle regeltechnischen Begriffe eingeht und die Mechanismen ausführlich erklärt. Zuletzt kommt die aus dem ersten Monsterband bekannte Auflistung der Monster nach Herausforderungsgrad. Diese ist und bleibt praktisch, wenn man spontan ein Monster ins Spiel einbauen möchte und dafür wissen muss, welches eine angemessene Herausforderung für die Gruppe darstellt.

brettspiele-report Bewertung Dungeons & Dragons – Monster Handbuch II
Balancing:  17
Flair:  15
Illustrationen:  18
Verwendbarkeit:  16
Preis/Leistungsverhältnis:  13
Bewertung:  17


Meinung brettspiele-report:

Das Monsterhandbuch II weiß zu begeistern. Auch wenn einige der Monster als Spielervolk geeignet sind und als solche vorgeschlagen werden, so richtet sich das Monsterhandbuch II doch vorwiegend an Spielleiter und für diese gibt es genug Gründe zuzugreifen.

Viele Spieler kennen die Monster aus dem ersten Band bereits auswendig und können sich dementsprechend auf Begegnungen vorbereiten, selbst wenn ihre Charaktere dies vielleicht nicht könnten. Solche Praktiken sind in Spielerkreisen auch als "Metagaming" verpönt. Durch das Monsterhandbuch II kommt auf jedenfall wieder frischer Wind in den Dungeon;)

Die Monster hier sind abwechslungsreich und größtenteils interessant. Mir selbst sind beim Durchlesen der Einträge viele Ideen dazu gekommen, wie man sie in eine laufende Kampagne einbauen könnte.

Auch die regeltechnischen Werte wirken ausgeglichen, keine der Kreaturen kam mir auf Anhieb zu stark oder zu schwach für den angegebenen Herausforderungsgrad vor. Höchstens den Listenpreis von 34,95 EUR halte ich für etwas zu hoch angesetzt.

Wem das nichts ausmacht, kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Mich hat es jedenfalls überzeugt.


Monster Handbuch II

Kategorie: Dungeons & Dragons – Spielhilfe

Zur Benutzung der Spielhilfe werden benötigt:

Für den Meister: Spieler-Handbuch 3.5, Spielleiter-Handbuch 3.5, Monster-Handbuch 3.5
Für die Spieler: Spieler-Handbuch 3.5

Seiten: 238

Inhalt:

  • Einleitung S. 4 – 8
  • Monster S. 9 – 215
  • Monstertalente S. 216 – 217
  • Glossar S. 218 – 236
  • Monster nach Herausforderungsgraden S. 237
  • Monster nach ECS S. 238

Schablonen:

  • Lebende Zauber S. 111 – 114
  • Leerschädelkreatur S. 115 – 117
  • Magieverdorbene Kreatur S. 123 124
  • Waldling-Kreatur S. 198 – 200

Tiergefährten und Reittiere:

  • Dinosaurier, Blutstecher S.34
  • Dinosaurier, Fleischfetzer S. 35
  • Dinosaurier, Flinkspucker S. 36
  • Mammut S. 125
  • Meerestiger S. 126
  • Zorndrache S. 214

ISBN 978-3-937255-92-7

UVP 34,95 EUR


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Hinweis zu den Preisangaben
 
Preisangaben sind vom Datum (14. Feb. 2008) der Veröffentlichung der Rezension.
Die Preise und die Verfügbarkeit können sich daher mit der Zeit verändern.
Die Preisangaben sind inkl. MwSt., aber ohne Versandkosten.
 

 
 Versandkosten, Stand 05.10.16
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