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11. Jun. 2018
Luxor – Die vergessenen Schätze
Verlag:
Erscheinungsjahr:
Autor:
Auszeichnung:
Queen Games
2018
Rüdiger Dorn
Nominiert für das Spiel des Jahres 2018
Luxor - Spielbox
Luxor – Spielbox
Kurzbeschreibung:

Ein noch unentdeckter Tempel in Luxor wartet auf abenteuerlustige Abenteurer, um seine Schätze ans Tageslicht zu bringen.

So durchstreifen 2 bis 4 Spieler den langen Gang zur Grabkammer, sammeln Schätze ein und versuchen immer schneller als die Konkurrenz zu sein.

Mit Hilfe von Handkarten werden die bis zu 5 Abenteurer eines Spielers bewegt, wobei sich die Kartenhand immer neu zusammensetzt.

Am Ende bringen Schätze, Skarabäen und erreichte Wegstrecke Punkte. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Top-Angebot:

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Luxor – 38,99 EUR

Luxor - Spielmaterial
Luxor – Spielmaterial
Spielmaterial

  1. 31 Startkarten (6x 1, 5x +/- 1, je 4x 2, 3, 4, 5 und 4x Würfel), 24 Horuskarten (je 8 Karten pro Level), 18 Joker-Schatzplättchen, 22 Skarabäen (4x Wert 1, 8x Wert 2, 6x Wert 3, und 4x Wert 4), 2 Sarkophage, 6 Horusplättchen (je 2x 1, 2 oder 3 Augen und Schlüssel), 14 Tempelplättchen (4x Kobra, 6x Falke und 4x Löwe) und 30 Schatzplättchen (je 10 Plättchen je Schatzart)
  2. 1 Startspielermarker, 4 Spielermarker, 6 Osirisplättchen, 1 Würfel, 20 Abenteurer (5 Figuren pro Spielerfarbe), 4 Zählsteine (1 Stein pro Spielerfarbe), 1 Spielplan, 1 Spielanleitung in Deutsch, 1 Horustableau, 1 Wertungstableau und 5 Polybeutel
Luxor - Spielplan
Luxor – Spielplan
Spielplan

Der Spielplan zeigt das Innere eines Tempels, welches aus einem Weg, bestehend aus 43 Feldern, und einer Grabkammer besteht.

Auf 40 der 43 Felder werden zu Spielbeginn Plättchen gelegt und diese bestimmen die Handlung auf dem jeweiligen Feld.

Die Grabkammer ist das Ziel der Spieler und bestimmt das Spielende.

Um den Spielplan herum verläuft eine Punkteleiste.

Luxor - Tempelplättchen, Osirisplättchen, Schatzplättchen und Horusplättchen
Luxor – Tempelplättchen, Osirisplättchen, Schatzplättchen und Horusplättchen
Tempel-, Osiris-, Schatz- und Horusplättchen

Tempelplättchen
Kommen erst im Spielverlauf auf den Spielplan und bringen den Spielern neue Möglichkeiten, zum Beispiel Abkürzungen.

Osirisplättchen
Lassen die Spieler um die aufgedruckte Zahl an Feldern voranschreiten.

Schatzplättchen
Werden von den Spielern gesammelt, um Sets aus je 3 unterschiedlichen Plättchen zu sammeln.

Horusplättchen
Geben den Spielern die besonderen Horuskarten und Schlüssel für die Grabkammer.

Luxor - Startkarten
Luxor – Startkarten
Startkarten

Mit Hilfe dieser Karten bewegen die Spieler ihre Abenteurer zu Beginn des Spiels.

Eine Zahl zeigt um wie viele Plättchen sich ein Abenteurer genau bewegen muss.

+/- 1 lässt einen Abenteurer auch einen Schritt zurück gehen. Beim Würfel würfelt ein Spieler die Zahl aus.

Luxor - Horuskarten
Luxor – Horuskarten
Horuskarten

Horuskarten gibt es in 3 verschiedenen Gruppen und 5 Arten.

Sie dienen genau wie die Startkarten zum Voranziehen der Abenteurer auf dem Spielplan.

Die Spieler erhalten diese, wenn sie ihren Spielzug auf einem Horusplättchen beenden.

Luxor - Skarabäen
Luxor – Skarabäen
Skarabäen

Kommen über bestimmte Tempelplättchen ins Spiel und werden zufällig gezogen.

Die Wertigkeit eines Skarabäus kann dabei zwischen 1 und 4 Punkten schwanken.

Am Spielende werden alle Punkte aller Skarabäen einfach zu den vorhanden dazu addiert.

Im Folgenden wird der Spielverlauf mit 4 Spielern abgebildet.
Zum Starten der Slideshow bitte einfach auf ein beliebiges der kleinen Bilder klicken.
 Slideshow
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Luxor - Luxor - Luxor - Luxor - Luxor - Luxor -
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Luxor - Luxor - Luxor - Luxor -      
Navigation der Slideshow: Bild vor = Taste "N" – Bild zurück = Taste "P" – Slideshow schließen = Taste "C"

Spielvorbereitung:

– Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt.
– Die beiden Sarkophage kommen in die Grabkammer.
– Das Horus- und Wertungstableau werden neben den Spielplan gelegt.
– Ebenso die verdeckt gemischten Skarabäen, die Joker-Schatzplättchen, der Würfel und die Schlüssel.
– Jeder Spieler erhält in einer Farbe 5 Abenteurer, 1 Zählstein und 1 Spielermarker. 2 Abenteurer werden auf den Start (Treppe) gestellt und die 3 restlichen Abenteurer auf die 3 Anubis-Statuen gelegt. Der Zählstein wird auf das 0/100-Feld gelegt.
– Der jüngste Spieler wird Startspieler und erhält den Startspielermarker.
– Alle Startkarten werden verdeckt gemischt, 5 Karten verdeckt an jeden Spieler verteilt und die restlichen Karten als Nachziehstapel auf den Spielplan gelegt.
– Alle Horuskarten werden gemäß ihres Levels gemischt und auf das dazugehörige Feld des Horustableaus gelegt.
– Alle Osirisplättchen werden verdeckt gemischt, 4 davon werden auf die 4 Osirisfelder des Spielplans gelegt. Der Rest kommt zurück in die Schachtel.
– Alle Horusplättchen werden ihrer Augensymbole entsprechend auf die dazugehörigen Horusfelder auf dem Spielplan gelegt.
– Alle Schatzplättchen werden verdeckt gemischt und eines offen auf jedes noch freie Feld des Spielplans gelegt.
– Die Tempelplättchen werden Art getrennt verdeckt gemischt und kommen neben den Spielplan.

Spielablauf:

Beginnend beim Startspieler und dann immer im Uhrzeigersinn führt ein Spieler am Zug folgende 3 Schritte aus:

1. Karte spielen und Abenteurer bewegen
– Entweder die ganz linke oder ganz rechte Karte aus der Hand spielen, um in der Regel einen Abenteurer gemäß der Angabe auf der Karte auf den Plättchen in Richtung Grabkammer zu bewegen.

2. Aktion ausführen
– Je nach Ziel-Plättchen führt der dort gelandete Abenteurer die Aktion des Plättchens aus.

3. Karte nachziehen
– Oberste Karte vom Nachziehstapel ziehen und mittig in die Handkarten stecken, so dass links und rechts je zwei Karten sind.

Der nächste Spieler ist am Zug.

Spielende:

– Das Spiel endet, sobald der zweite Abenteurer die Grabkammer betritt. Die Runde wird noch zu Ende gespielt.
– In einer finalen Wertung gibt es für jeden Spieler noch Abenteurerpunkte, Punkte für Sarkophage, Schlüssel, Skarabäen und Schatzplättchen-Sets.
– Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Regelhinweise

– Sind alle Horuskarten eines Levels im Spiel, so kann ein Spieler auf einem dazugehörigen Horusplättchen nur einen Schlüssel nehmen.
– Spielt ein Spieler die Horuskarte "Alle Abenteurer ziehen 2 Felder nach vorn" und einer seiner Abenteurer steht 1 Feld vor der Grabkammer, so wird dieser Abenteurer einfach stehn gelassen.

Spielanleitung

Spielanleitung Luxor Spielanleitung von Luxor als PDF Dokument.
Zum Download auf das Bild oder folgenden Link klicken.

» Download Spielanleitung von Luxor

Dateigröße: 2,5 MB

Spiel-Angaben laut Hersteller
Spieler

Spielangaben
2 – 4
Anzahl

Spieldauer

Spielangaben
45
Minuten

Mindestalter

Spielangaben
8
Jahre

Spiel-Angaben laut brettspiele-report
Spieldauer

Spielangaben
45 – 70
Minuten

brettspiele-report Bewertung Luxor
Aufteilung der Spielbox:  0
Qualität des Spielmaterials:  17
Umfang des Spielmaterials:  11
Anleitung:  17
Anspruch an die Spieler:  2
Gedächtnis:  0
Interaktion der Mitspieler:  6
Komplexität:  3
Langzeitspaß:  15
Strategie:  6
Zufall:  14
Preis/Leistungsverhältnis:  15
Bewertung:  16

Meinung brettspiele-report:

Kurz vorweg, das Luxor von Queen Games hat nichts mit dem gleichnamigen und bei Ravensburger im Jahr 2001 erschienenen Spiel zu tun.

Das Spielmaterial von Luxor ist von sehr guter Qualität. Dicke Pappe und Holz und die Spielkarten sind dick genug, um etliche Spielrunden zu überstehen.

Die Symbole auf den Karten und Plättchen sind eindeutig und lassen im Spielverlauf keine Fragen offen. Die Möglichkeiten sind im Spiel aber auch nicht so zahlreich, dass es zu Verwirrungen kommen sollte.

Die Spielanleitung beschreibt den Spielablauf sehr gut, so dass zusammen mit dem schnellen Spielaufbau, dem ebenso rasanten Spieleinstieg nichts im Weg steht.

Das Interessante an Luxor bzw. diesem Grabkammer-Rennspiel ist, dass man nicht unbedingt rennen muss, sondern man muss auch gekonnt sammeln.

Die Handkarten-Mechanik, also das Verwenden nur der äußeren Karten auf der Hand und das Nachrutschen der verbliebenen Karten, ist dabei ein gelungener Mechanismus, welcher die Spieler zu ein wenig Planung verdammt. Luxor wird dabei aber nicht zum Strategiespiel, sondern bleibt ein solides Familienspiel.

Interaktion – Die Spieler konkurrieren im gesamten Spiel um die Schatzplättchen, d.h. keines ist sicher und man muss sich immer ranhalten, dieses für sich auch zu sichern.

Sehr ausgeprägt ist dieser Umstand zu Spielbeginn, da kein Spieler weiß, ob ein Mittspieler nach dem Ziehen seines ersten Abenteurers seinen zweiten Abenteurer nicht auch auf das gleiche Schatzplättchen bewegen kann.

Ansonsten geht es natürlich um die beiden Plätze in der Grabkammer. Dieser möchte jeder Spieler gern haben und so sind alle Spieler bemüht hier möglichst dabei zu sein.

Letzer Punkt sind die Horuskarten. Hier gibt es sehr gute Karten, welche zum Beispiel alle Abenteurer um 2 Felder bewegen oder Karten die auf dem Zielfeld einen Abenteurer weniger verlangen, um ein Schatzplättchen zu nehmen. Hier kann es dbzgl. zu einem gemeinsamen Interesse und damit Wettstreit kommen diese zu nehmen. Zum Glück kommen diese Karten nach ihrem Ausspielen auf den gemeinsamen Ablagestapel, welcher später zu einem gemeinsamen Nachziehstapel wird und damit können diese Karten dann von allen Spielern gezogen werden.

Spieleranzahl – Da das Spiel keinerlei Anpassung in Bezug auf die Spieleranzahl erfährt, es liegen immer alle Schatzplättchen aus und die Strecke ist immer gleich lang, spielt es sich mit 2 Spielern ganz anders als mit 4 Spielern.

Bei 2 Spielern hat man nur einen Konkurrenten, damit verbleiben mehr Schatzplättchen pro Spieler bzw. der Kampf darum hat nicht so viel Konkurrenz. Ob man dadurch auch mehr Plättchen nimmt hängt von den Spielern ab, denn unabhängig von der Anzahl der Spieler könnte man versuchen eher schnell zum Ende zu gelangen oder viele Schatzplättchen zu sammeln. Bei 4 Spielern ist es nur wahrscheinlicher, dass ein paar Abenteurer eher schneller zur Grabkammer gelangen.

Bei 4 Spielern sind mehr Abenteurer unterwegs, es stehen dadurch mehr Abenteurer auf Schatzplättchen herum und somit gibt es mehr Möglichkeiten, dass einem diese vor der Nase weggeschnappt werden. Eine Spielrunde dauert länger, da mehr Spieler mehr Spielzüge machen müssen. Außerdem werden tendenziell weniger Schatzplättchen gesammelt, da einfach mehr Sammler/Abenteurer unterwegs sind.

Somit ist Spieleranzahl mal wieder eine Entscheidung, ob man sich nur mit einem Mitspieler messen möchte oder eine Überflutung der heiligen Grabkammer mit Massentourismus bevorzugt. Persönlich bin ich eher der Typ für die größeren Runden, aber dies ist Geschmackssache.

Strategie vs. Glück – Luxor bietet schon ein paar Möglichkeiten, wie man durch etwas Überlegen ans Ziel kommt. Die richtige Horuskarte geholt, die Abenteurer geschickt in Position gebracht, also vor dem Spielende auf keinem 0-Siegpunkte-Feld platziert und die Gegebenheiten der ausliegenden Plättchen geschickt genutzt.

Der größte Teil des Spiels wird aber durchs Glück bestimmt. Die Kartenhand zu Spielbeginn ist zufällig, Karten werden zufällig nachgezogen und wie sich das Spielfeld bis zum nächsten Zug verändert kann häufig nicht sicher vorausgesagt werden. Eben war man noch 4 Schritte vom Ziel-Plättchen entfernt und dann entfernt ein Mitspieler ein Schatzplättchen und die Karten auf der Hand passen nicht mehr. Aber ab und an tun sich dadurch auch neue oder überhaupt erst Möglichkeiten auf.

Fazit: Luxor ist ein schönes Familienspiel, welches mit einfachen Regeln, einem schönen Spiel und einer Portion Strategie gut in diese Zielgruppe passt.

Der Spielaufbau ist variabel, was jetzt nichts grundlegendes am Spiel verändert, aber die Gegebenheiten immer etwas anders aussehen lässt.

Wer somit ein solides Familienspiel sucht, der dürfte hier fündig geworden sein.

Angebote in deutscher Sprache:

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Hinweis zu den Preisangaben
 
Preisangaben sind vom Datum (11. Jun. 2018) der Veröffentlichung der Rezension.
Die Preise und die Verfügbarkeit können sich daher mit der Zeit verändern.
Die Preisangaben sind inkl. MwSt., aber ohne Versandkosten.
 

 
 Versandkosten, Stand 16.07.2017
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