| Qwirkle – Einfach begonnen – schnell gewonnen! | |
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Verlag: Erscheinungsjahr: Autor: Auszeichnungen: |
Schmidt Spiele 2011 Susan McKinley Ross Spiel des Jahres 2011 Spiele Hit für Familien 2011 |
![]() Qwirkle – Spielbox |
Kurzbeschreibung:
Mit Hilfe von 36 in Farbe und Form unterschiedlichen Steinen müssen die Spieler versuchen Punkte zu bekommen. Punkte gibt es für neu angelegte Steine und Steine, an denen sie angelegt wurden. Wer es schafft 6 Steine in eine Reihe zu legen, der hat einen "Qwirkle" gelegt und erhält 6 Bonuspunkte. Damit das Anlegen kein Kinderspiel wird, müssen die Steine nach bestimmten Regeln angelegt werden. Entweder gleiche Form, aber unterschiedliche Farben oder gleiche Farbe, aber unterschiedliche Formen. Top-Angebot: Amazon
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![]() Qwirkle – Spielmaterial |
Spielmaterial
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![]() Qwirkle – Steine |
Steine
In einer Farbe gibt es jedes Symbol 3-mal. Alle Farben zusammengenommen (6 Farben) gibt es jedes Symbol 18-mal. Im Spiel müssen die Spieler entweder gleiche Symbole in unterschiedlicher Farbe oder Spielsteine gleicher Farbe mit unterschiedlichen Symbolen aneinander legen. Nach dem Anlegen gibt es pro Stein in einer Reihe in der angelegt wurde 1 Punkt. Wer 6 Spielsteine (Maximum) aneinander legen kann macht einen Qwirkle und erhält dafür eine Bonus von 6 Punkten. |
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Spielvorbereitung:
- Alle Steine kommen in den Stoffbeutel und werden dort gemischt.
- Jeder Spieler zieht verdeckt 6 Steine und stellt sie aufrecht so bei sich hin, dass die Mitspieler die Symbole/Farben nicht erkennen können.
Spielablauf:
- Der Startspieler wird derjenige Spieler, der die meisten Steine auslegen kann.
- Der Startspieler muss alle diese Steine auslegen.
- Danach können die Spieler frei bestimmen, wie viele Steine sie anlegen.
Beim Anlegen der Steine gelten folgende Regeln:
- Gleiches Symbol in unterschiedlichen Farben.
- Gleiche Farbe mit unterschiedlichen Symbolen.
- Maximal 6 Steine in einer Reihe.
- Mindestens ein Stein einer neu angelegten Reihe muss mit einer Seite an einem schon liegenden Stein angelegt werden.
Punkte:
- Es zählen alle neu angelegten Steine je 1 Punkt.
- Wurden schon liegende Steine in eine Reihe integriert, so zählen auch sie je 1 Punkt.
Am Ende eines Zuges wird auf 6 Spielsteine nachgezogen.
Spielende:
- Das Endes des Spiels beginnt, wenn keine Steine mehr nachgezogen werden können.
- Das Spiel endet, wenn ein Spieler keine Steine mehr hat.
- Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.
Regelhinweis
Seite 3, Spielende: "Die Spieler legen trotzdem Steine an, bis der erste Spieler, seinen letzten Stein angelegt hat…"
Da es zu diesem Zeitpunkt keine Steine mehr zum Tauschen gibt, fällt diese Option weg.
D.h. wenn ein Spieler beim Spielende nicht mehr setzen kann, muss er passen.
Wertungsblatt
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Wertungsblatt für Qwirkle als PDF Dokument. Zum Download auf das Bild oder folgenden Link klicken. » Download Wertungsblatt für Qwirkle Dateigröße: 0,1 MB |
Spielanleitung
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Spielanleitung von Qwirkle als PDF Dokument. Zum Download auf das Bild oder folgenden Link klicken. » Download Spielanleitung von Qwirkle Dateigröße: 2,5 MB |
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2 – 4
Anzahl
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30 – 45
Minuten
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6
Jahre
Meinung brettspiele-report:
"Qwirkle" ist ein abstraktes Legespiel, bei dem die Spieler Reihen aus bestimmten Steinen bilden, um dafür Punkte zu erhalten.
Das Anlegen selbst ist sehr einfach, da die beiden zu Grunde liegenden Regeln – gleiche Form, aber unterschiedliche Farben oder gleiche Farbe, aber unterschiedliche Formen – schnell verinnerlicht sind.
Etwas schwieriger wird es schon Möglichkeiten zu sehen, soll heißen wenn Steine gleich für mehr als eine Reihe gelten und somit mehr Punkte bringen. Hier spielt auch rein, dass die Spieler darauf achten müssen ihren Mitspielern nicht Vorlagen zu bauen, mit denen diese dann viele Punkte oder gar einen "Qwirkle" legen können.
Auch das gezielte Tauschen von Steinen, um so vielleicht an passende und unter Umständen viele Punkte bringende Steine zu gelangen kann eine gute Option im Spiel sein. Hier erkennt man auch erfahrene Spieler, da diese häufiger tauschen, anstatt vielleicht nur einen Stein mit wenig Punkten anzulegen.
Erfahrung im Spiel führt auch dazu, dass man versucht den Überblick über die gelegten Spielsteine zu behalten. Beispiel hierfür: Eigentlich sollten keine 5 Steine in eine Reihe gelegt werden, da ein Mitspieler daraus einen "Qwirkle" machen könnte. Brauch es hierzu aber einen Stein, der schon dreimal auf dem Tisch liegt, so ist es ein gefahrloser Zug, da der sechste Stein nicht mehr angelegt werden kann.
Etwas schade ist, dass dem Spiel kein Wertungsblock beiliegt, da die Punkte notiert werden müssen. Aus diesem Grund habe ich eine Druckvorlage erstellt, die weiter oben heruntergeladen werden kann.
Das Spielmaterial ist komplett aus Holz und fühlt sich dadurch sehr wertig an. Leider ist die Wahl von schwarzen Steinen mit sehr ähnlichen Farben bzw. geringem Kontrast eine sehr schlechte Wahl des Verlags gewesen.
Zur Erklärung: Vor allem blau und lila lassen sich bei nicht allzu starker Beleuchtung schlecht auseinanderhalten. Grün, rot und orange werden auch schwierig auseinanderzuhalten, wenn diese vor dem Spieler stehen, da die Steine senkrecht vor dem Spieler stehen und die Lichtquelle in der Regel oberhalb des Tisches ist und so die Farben dunkel werden und gleich aussehen können.
Die Bewertung des Spiels (15/20) basiert daher darauf, dass die Spieler keine Farbschwäche haben. Je nach Farbschwäche und Beleuchtung kann das Spiel leider auch den Status unspielbar erlangen.
Mit einer Farbschwäche in einer wirklich hellen Umgebung würde ich noch 10/20 geben. Bei einer eher schwachen Beleuchtung sogar nur noch 0/20. Hier ist das Spiel einfach nur noch anstrengend und die Mitspieler nach der Farbe auf den eigenen Steinen zu fragen, ist leider nicht Sinn des Spiels. Wo genau die Grenze zum unspielbar werden liegt, ist leider schwer zu sagen, da sie von der jeweiligen Ausprägung der Farbschwäche und Helligkeit der Umgebung abhängig ist.
"Qwirkle" ist leider wieder ein Paradebeispiel dafür, dass das Thema Farbschwäche bei vielen Spielproduktionen schlichtweg vergessen wird – schade! Laut Wikipedia sollen immerhin ca. 9 % aller Männer und ca. 0,8 % der Frauen von einer Rot-Grün-Sehschwäche betroffen sein.
Angebote (Alle Spiele in Deutsch):
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