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16. Mai. 2013
Smash Up
Verlag:
Vertrieb in Deutschland:
Erscheinungsjahr:
Autor:
AEG – Alderac Entertainment Group
Pegasus Spiele
2012
Paul Peterson
Smash Up - Spielbox
Smash Up – Spielbox
Kurzbeschreibung:

Das Außerirdische Dinosaurier bekämpfen ist schon eher selten oder das Ninjas gegen Piraten antreten, aber was wäre wenn Außerirdische zusammen mit Dinosauriern gegen eine Ninja-Piraten-Truppe antreten? Genau dieser Fall kann in "Smash Up" Wirklichkeit werden.

Vor dem Spiel wählen die Spieler zwei von acht Fraktionen aus – Roboter, Zombies, Piraten und Co. stehen zur Wahl, mischen deren Karten zusammen, erstellen so ihr Deck und treten mit diesem gegen ihre Mitspieler an, wenn es darum geht Basen zu zerstören.

Jede Basis hat einen Zerstörungswert, welchen alle anliegenden Kreaturen mit Hilfe ihrer Stärkepunkte knacken müssen. Außerdem kann eine Basis eine Spezialeigenschaft haben, welche bei der Zerstörung berücksichtig werden muss und natürlich hat jede Karte (Kreatur oder Aktion) eine Eigenschaft, welche das ganze Spiel durcheinander bringen kann.

Je nach dem eigenen Anteil an der Zerstörung an einer Basis erhalten die Spieler Punkte. Wer zuerst 15 Punkte hat gewinnt das Spiel.

Top-Angebot:

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Smash Up – 12,95 EUR

Smash Up - Spielmaterial
Smash Up – Spielmaterial
Spielmaterial
  1. 160 Spielkarten (je 20 pro Fraktion) und 16 Basiskarten.
  2. Eine Spielanleitung in Deutsch.
Smash Up - Spielkarten
Smash Up – Spielkarten
Spielkarten

Alle Spielkarten unterteilen sich in 2 Typen – Kreaturen und Aktionen.

Kreaturen zeigen oben links ihre Stärke. Dieses ist wichtig bei der Einnahme von Basen und bei der Zerstörung von Kreaturen durch Aktionen und Fähigkeiten.

Ansonsten tragen beide Kartentypen oben ihren Namen, mittig links ihren Typ (Kreatur oder Aktion), unten ihre Fähigkeit und unten rechts ihr Fraktionssymbol (Roboter, Zauberer, Ninja,…)

Smash Up - Basiskarten
Smash Up – Basiskarten
Basiskarten

Basen gilt es im Spiel zu zerstören, um Siegpunkte zu erlangen.

Die Basiskarten zeigen oben links einen Zerstörungswert, welche alle anliegenden Kreaturen durch die Summe ihrer Stärkewerte erreichen oder überschreiten müssen, um die Basis zu zerstören.

Mittig oben ist der Name der Basis, in der Mitte die Siegpunkte für den Erst-, Zweit und Drittplatzierten. Die Reihenfolge ergibt sich aus der Summe der beigesteuerten Stärkepunkte der Kreaturen eines Spielers.

Unten befindet sich die Fähigkeit der Basis.

Im Folgenden wird der Spielverlauf mit 3 Spielern abgebildet.
Zum Starten der Slideshow bitte einfach auf ein beliebiges der kleinen Bilder klicken.
 Slideshow
 starten.
 
 Bild klicken ->
Smash Up - Smash Up - Smash Up - Smash Up - Smash Up - Smash Up -
Smash Up - Smash Up - Smash Up - Smash Up - Smash Up - Smash Up - Smash Up -
Smash Up - Smash Up - Smash Up - Smash Up -      
Navigation der Slideshow: Bild vor = Taste "N" – Bild zurück = Taste "P" – Slideshow schließen = Taste "C"

Spielvorbereitung:

- Jeder Spieler wählt 2 Fraktionen, erhält pro Fraktion deren 20 Karten und mischt alle 40 Karten verdeckt zusammen.
- Alle Basiskarten werden verdeckt gemischt und Spieleranzahl + 1 Basis aufgedeckt.
- Jeder Spieler zieht von seinem Deck 5 Karten als Handkarten.

Spielablauf:

- Jeder Spieler darf in seinem Zug 1 Aktion und/oder 1 Kreatur spielen.
- Kreaturen werden immer an eine Basis gelegt. Welche bestimmt der Spieler.
- Die Fähigkeiten der ausgespielten Kreaturen werden in Abhängigkeit von der Fähigkeit zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Spiel aktiviert (beim Anlegen an eine Basis, bei der Wertung einer Basis, kontinuierlich,…).
- Eine Basis ist zerstört, wenn die Summer der Kreaturen-Stärkewerte den Zerstörungswert der Basis erreicht. Durch das Zerstören werden die Siegpunkte der Basis vergeben und anschließend eine neue Basis aufgedeckt.
- Am Ende eines Spielzugs darf ein Spieler nur maximal 10 Karten auf der Hand halten.

Spielende:

- Das Spiel endet nach dem Zug eines Spielers, indem mindestens ein Spieler 15 oder mehr Siegpunkte erlangen konnte.
- Haben mehrere Spieler 15 oder mehr Siegpunkte, so gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten. Bei Gleichstand muss eine weitere Runde gespielt werden.

Spiel-Angaben laut Hersteller
Spieler

Spielangaben
2 – 4
Anzahl

Spieldauer

Spielangaben
45
Minuten

Mindestalter

Spielangaben
12
Jahre

brettspiele-report Bewertung Smash Up
Aufteilung der Spielbox:  10
Qualität des Spielmaterials:  17
Umfang des Spielmaterials:  4
Anleitung:  15
Anspruch an die Spieler:  6
Gedächtnis:  7
Interaktion der Mitspieler:  14
Komplexität:  6
Langzeitspaß:  15
Strategie:  12
Zufall:  8
Preis/Leistungsverhältnis:  17
Bewertung:  15


Meinung brettspiele-report:

Kurze Erklärung zur Art des Spiels. Deckbuilding games kennen viele Spieler durch Dominion oder Thunderstone. "Smash Up" variiert diesen Mechanismus etwas und wird daher vom Hersteller als shufflebuilding game bezeichnet. Building heißt somit weiterhin, dass die Spieler immer noch ihr Deck aus verschiedenen Komponenten zusammenstellen und shuffle, das dies durch mischen geschieht.

Der entscheidende Unterschied vom shufflebuilding game zum deckbuilding game ist, dass das Kartendeck der Spieler nicht im Spielverlauf, sondern gleich komplett vor dem Spielstart aufgebaut wird.

Ansonsten gibt es auch hier immer neue Kombinationen durch das Zusammenspiel verschiedener Kartendecks. Nur werden diese aus 2 Kartendecks gebildet und die Inhalte der Decks (Zauberer, Ninjas,…) stehen schon fest. Die Variationen sind somit geringer und überschaubarer.

"Smash Up" bietet mit 8 Fraktionen eine gute Auswahl und durch deren Kombination auch genügend Abwechslung. Im Vergleich zum englischen Originalspiel von AEG ist die deutsche Spielbox bedeutend kleiner, bietet keine Unterteilung für die Karten bzw. gerade einmal Platz für die mitgelieferten Karten. Die Originalbox ist wie eine Dominion-Box mit verschiedenen Kartenfächern, welche auch noch Platz für Erweiterung bereit hält. Dafür ist die deutsche Ausgabe nur halb so teuer.

Aber nun zum Spiel selbst. Der Spielablauf ist an sich schnell verinnerlicht, da man einfach nur 2 Fraktionen mischt, jede Runde 1 Aktions- und/oder 1 Kreaturenkarte spielt, ab und zu wird eine Basis überrannt und gewertet, Punkte daraus verteilt und der Spieler mit zuerst 15 Punkten gewinnt.

Komplizierter wird es durch die Fähigkeiten der Karten und der Basen. Welche Stärken und Schwächen haben meine Karten, wo arbeiten sie gut zusammen und was könnten mir meine Mitspieler antun? Erfahrung ist daher ein wichtiger Faktor im Spiel, wobei es auf jeden Fall auch einfach so gespielt werden kann, nur nutzt man so nicht die Möglichkeiten seines Decks aus.

Aber auch mit Wissen ist Glück ein nicht zu unterschätzender Faktor. Denn was nützt einem das Wissen über eine genau jetzt benötigte Karte im Deck, wenn man diese durch Pech beim Ziehen nicht auf der Hand hält?

Was ab und zu etwas schwer fällt ist die Übersichtlichkeit. Der Platzbedarf an den Basen kann doch recht groß werden, wenn entsprechend viele Karten anliegen. Zusätzlich müssen alle dort vorhandenen Fähigkeiten berücksichtigt werden. Ein gutes Gedächtnis verkürzt so die Spielzeit. Andernfalls muss man sich sonst immer alle Karten durchlesen, was die Spieldauer stark erhöhen würde.

Und macht es jetzt Spaß? An sich schon, da natürlich das Zusammenarbeiten der einzelnen Fraktionen, z.B. Dinosaurier mit Zombies, schon recht ungewöhnlich ist. Dieser Punkt nimmt aber nach ein paar Partien etwas ab. Übrig bleibt die Hoffnung immer passende Karten auf der Hand zu haben, um der Bedrohung durch die Mitspieler auch etwas Passendes entgegensetzen zu können.

Beim Spielmaterial fehlen eigentlich nur so etwas wie Fraktionskarten, welche vor den Spielern liegen und die gewählten Fraktionen zeigen. Außerdem wäre ein Punktezähler nett gewesen, der ähnlich gut illustriert die Punkte der Spieler anzeigt. Aber auf jeden Fall hätten sie in der Spielanleitung schreiben müssen: Bitte Stift und Papier zum Notieren der Punkte bereit legen. So denkt man nach dem Werten der ersten Basis – wie sollen wir denn jetzt eine Basis-Karte mehreren Spielern zuordnen?

Fazit: "Smash Up" ist kein Spiel für zwischendurch. Hierfür dauert eine Partie zu lang. Die grafische Umsetzung ist stimmig und das Spielprinzip schnell verstanden. Neue Spieler werden sich aber mit dem Lesen der vielen Kartentexte schwer tun bzw. dem Begreifen was das jetzt eigentlich heißt.

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Hinweis zu den Preisangaben
 
Preisangaben sind vom Datum (16. Mai. 2013) der Veröffentlichung der Rezension.
Die Preise und die Verfügbarkeit können sich daher mit der Zeit verändern.
Die Preisangaben sind inkl. MwSt., aber ohne Versandkosten.
 

 
 Versandkosten, Stand 05.10.16
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3 Kommentare »

  1. Jocke schreibt:

    Ich hab das Spiel nun gestern zum ersten mal mit meiner Freundin gespielt und wir sind begeistert. Zombie Zauberer gegen Robo Dinos war ein super Start. Ich muss zugeben, wir sind Magic Spieler und hatten dadurch weniger schwierigkeiten uns in diesem Spiel zurecht zu finden.
    Bekommt bei mir direkt einen Platz neben King of Tokyo… Super spaßiges Spiel für viele lustige Runden mit Freunden.

    Volle Punktzahl vom mir.

    31. Okt. 2013 | #

  2. Jonas schreibt:

    Ich habe das Spiel ebenfalls und bin im Gegensatz zur Review und zum ersten Kommentar begeistert. Das erste Spiel zu zweit war eher naja, aber zu Dritt hatte wir die nächsten Partien jede Menge Freude. Im Urlaub haben meine Freundin und ich das Spiel dann ettliche Male zu zweit gespielt und nach ein paar Spielen wurde es verdammt gut. Man überlegt immer, welche Kombinationen an Karten am besten sind und muss sich dauernd auf unerwartete Züge des Gegeners einstellen. Natürlich muss man dafür erstmal die Karten verinnerlichen. Aber dann klickt das Spiel wundervoll und bietet jede Menge an Schadenfreude und Freude über besonders raffinierte Züge und erlaubt dabei doch einiges an Taktik. Ein Spiel, bei dem man als erfahrener Spieler klar im Vorteil ist, was aber ja kein Negativpunkt sein sollte.

    Was dem Spiel etwas geschadet hat sind meiner Meinung nach die oft gezogenen "This year’s King of Tokyo"-Vergleiche. Auch wenn bei beiden Spiele ein gewisser nerdiger Coolness-Faktor herrscht und man den Gegner ärgern kann, ist Smash Up um Dimensionen anspruchsvoller und aufgrund der Dauer (zu zweit etwa 40 Minuten, zu Dritt eine gute Stunde) auch nicht für ein schnelles Spiel nebenbei geeignet (mir gefällt KoT nichtsdestotrotz auch sehr, damit das nicht missverstanden wird). Vergisst man die Erwartung eines schnellen, flachen Spaß-Spiels, so wird man nach einigen Übungspartiene viel, viel Freude an dem Teil haben. Für mich eine absolute Empfehlung, solange man nicht zu dem Spielertyp zählt, dem 100%ig Planbarkeit seiner Züge und Mikro-Optimierung seiner Langfristigen Strategie unabdingbar sind.

    18. Mai. 2013 | #

  3. Henna schreibt:

    Hallo, ich habe Smash Up! jetzt ein paar Mal gespielt und bin alles andere als begeistert. Das Spiel ist mir viel zu textlastig. Ständig muss man eine ganze Reihe an Karten lesen, um auch nur ansatzweise zu überblicken, was gerade an welcher Basis passiert und wie die Karten aufeinander reagieren. Man müsste das Spiel schon ziemlich häufig mit denselben Mitspielern spielen, um das alles zu verinnerlichen. Hinzu kommt, dass eine Partie ziemlich lange dauert. dafür ist das Spiel an sich zu flach, wie ich finde. Hier kann man natürlich Abhilfe schaffen und nur bis 10 oder 12 Punkte spielen. ist für mich keine Empfehlung.
    (Allerdings bin ich auch kein Magic-Spieler, vllt. ist es für Fans solcher Spiele interessant. Anders kann ich mir auch nicht erklären, warum das Spiel überall so gute Rezensionen erhält.)

    17. Mai. 2013 | #

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